Gästebuch

Kommentare: 6
  • #6

    Gabriele Witt (Sonntag, 03 Januar 2021 19:56)

    Lieber Klaus, wo immer Du jetzt bist, mögest Du Deine Ruhe finden. Ich danke Dir sehr für manch anregendes (Streit) Gespräch in früheren Bonner Zeiten, für manch interessante Auseinandersetzung mit uns 68igern. Unvergessen wirst Du bleiben. Dank für sovieles.
    Gaby

  • #5

    Uwe Niese (Sonntag, 03 Januar 2021 16:37)

    Wehmütig und dankbar.
    Oh, wie habe ich Klaus Hartungs Texte geliebt — so lebendig, so klug.
    Wenn jemand am Kopf operiert werden musste, dann bestimmt nicht Klaus Hartung...

  • #4

    Dr.Bernd Dammann (Donnerstag, 07 November 2019 08:35)

    Klaus Hartung - strategischer Kopf und Kulturrevolutionär

    Das SDS-Mitglied Klaus Hartung (Jg. 1940) war als Germanistikstudent an der FU Berlin ein intellektueller Vordenker und strategischer Kopf der kulturrevolutionären Studentenrevolte im Germanischen Seminar der Philosophischen Fakultät. Im Veranstaltungsangebot der 'Kritischen Universität' (KU) Berlin übernahm er unter dem Titel 'Gegengermanistentag' namentlich das über mehrere Semester laufende Projekt der theoretischen und praktischen Vorbereitung einer studentischen Umfunktionierung des in Berlin geplanten Germanistentages im Oktober 1968. Daraus entstand eine 'ad-hoc-Gruppe Germanistik im Notstand', der es dann anläßlich der Verabschiedung der sog. Notstandsgesetze Ende Mai 1968 in Bonn im Zusammenwirken mit Mitgliedern der Berliner Kommune I zunächst einmal gelang, das Berliner Germanische Seminar in der Boltzmannstraße öffentlichkeitswirksam und mit großer bundesweiter Resonanz zu besetzen. Höhepunkt des hochschulpolitischen Wirkens dieser sich schon sozialistisch wie zugleich auch noch antiautoritär und basisdemokratisch verstehenden Berliner ad-hoc-Gruppe war dann deren Auftritt auf dem vom 'Deutschen Germanistenverband' veranstalteten Berliner Germanistentag Anfang Oktober 1968, den zahlreich erschienene germanistische Fachschafts- und Basisgruppenvertreter aus dem Studienfach Germanistik in der alten BRD, und zwar unter tatkräftiger Unterstützung von Mitgliedern und Sympathisanten der ad-hoc-Gruppe, nach der Devise "Der Gegen-Germanistentag findet im Germanistentag statt" entsprechend umfunktionierten. In der Berichterstattung des sog. bürgerlichen Qualitätsjournalismus wurde das vorgetragene studienreformerische Anliegen der dort protestierenden und revoltierenden Germanistikstudenten parteiübergreifend begrüßt und unterstützt. Für die in den Geisteswissenschaften der Philosophischen Fakultäten der BRD kulturrevolutionär aktiven Studierenden war entgegen der von Klaus Hartung selbstbescheiden vertretenen Auffasung nachgerade auch wegen dessen segensreichen und beispielhaften Wirkens das Jahr 1968 tatsächlich der Höhepunkt von dem, was Jürgen Habermas griffig in einem Buchtitel zusammenfasste: 'Protestbewegung und Hochschulreform'.

  • #3

    Fran Sternbald (Freitag, 11 November 2016 11:34)

    Wir sind die Basis einer Pyramide!
    Wir sorgen als Produzenten, Konsumenten, als Kunden und Patienten, als Klienten und als potentielle Delinquenten, für den sich beschleunigenden Strom der Waren, Finanzen und Daten, im Stoffwechsel eines 'pyramidalen' Organismus. Nachdem wir das Ertragsnutzenkalkül eines besinnungslosen Fortschritts im Wachstum verinnerlicht haben, empfinden wir den Raub der Selbstbestimmung und Identität nicht mehr als Verlust. Auf die atomare Einheit der Existenz reduziert, reihen wir uns ein, in die weltweiten Ströme der dynamischen Massen. Dabei steht die Isolation im Nahfeld der Beziehungen, in einem krassen Gegensatz zur Identifikation mit einem globalen Bewußtsein. Über die Instrumentalisierung religiöser Bedürfnisse, werden die Menschen zur Opferung der eigenen Identität gerufen, und zum Dienst für einen allumfassenden Welt-Ethos vorbereitet
    Wer sich nicht von Verschwörungstheorien verwirren lassen will, dem hebt sich mit „Das pyramidale Prinzip 2.0“ von Franz Sternbald der Schleier, und gewährt dem Leser einen unverstellten Blick auf das Wesen des Willens zur Macht! Gleichzeitig ist es ein leidenschaftliches Plädoyer für einen aufgeklärten Glauben, der sich, nach Kierkegaard, auch dem fundamentalen Zweifel stellen muß, sowie die Rettung der Würde des Individuums, gegen die kollektive Vereinnahmung, und seiner Zurichtung für die Zwecke eines globalen Marktes. Hier wird der Versuch unternommen, das Bewußtsein von einem Erlösungsbedürfnis aus der ‚Selbstentzweiung’ des Willens in der Natur zu erklären, und die Selbstentfremdung des Menschen aus seiner ‚Seinsvergessenheit’. Dem überzeugten Christen verschafft die Beschäftigung mit der Analyse des Willens zur Macht von Schopenhauer, über Nietzsche bis Heidegger, ein freieres Auge. Deren Aktualität steht nicht im Widerspruch zu einer christlichen Deutung der Weltgeschichte, sondern liefert vielmehr deren Bestätigung. L.G. Sternbald

  • #2

    Daniela (Donnerstag, 31 Oktober 2013 12:56)

    Schade, dass der Punkt Lebenslauf hier zwar aufgeführt aber nicht ausgefüllt ist.

  • #1

    Lisa (Freitag, 19 April 2013 15:37)

    Tolle Bilder -ich bin ganz begeistert!

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